Die Tiefenentspannung und ihre Wirksamkeit

 

Die Tiefenentspannung ist – wie der Name schon sagt – ein Zustand der tiefen Entspannung. Verstand, Bewusstsein und Kritikfähigkeit sind dabei keineswegs abgeschaltet; sie laufen sozusagen nebenher mit.

 

Ins Zentrum der Aufmerksamkeit steigen Bilder, Szenen und Gefühle, die teilweise real in der Vergangenheit stattgefunden haben, teilweise symbolischen Charakter besitzen. Oft zeigen sich aber zunächst auch ganz unterschiedliche körperliche Reaktionen. So kann sich z.B. ein Druckgefühl im Bauch oder sonst wo im Körper bemerkbar machen.

 

Da der Faktor Zeit in der Tiefenentspannung jegliche Bedeutung verliert, heißt das, dass alles, was geschieht, subjektiv und emotional jetzt in diesem Moment stattfindet (Näheres siehe Wissenschaft).

 

Der Klient schildert alles, was ihm widerfährt, oft stress- oder angstbesetzte Szenen aus seiner Vergangenheit. Hier setzt meine sensible und sehr verantwortungsvolle Beratung an, die sich ausschließlich nach den Bedürfnissen des Klienten richtet. Der Klient darf sich jetzt jede angemessene Reaktion erlauben, die in der Ursprungssituation nicht möglich gewesen war oder unterdrückt werden musste. Es darf geweint, getrauert, gehasst werden. Es können Situationen geändert und entschärft werden, so lange, bis das Bedürfnis gestillt ist. 

 

Damit findet eine positive Lernerfahrung statt: Es werden andere, neue Handlungsspielräume erworben (die als erfolgreiche Erfahrungen ihre positiven Spuren im Gehirn hinterlassen!). Der Klient kann sich aus seiner damals erlebten Hilflosigkeit befreien. Damit wächst sein Selbstvertrauen, und mit diesem wachsenden Selbstvertrauen kann er sein Leben und seine Beziehungen positiv verändern (siehe Fallbeispiele).

 

Ängste und Unsicherheiten verlieren ihre Basis.

 

Wissenschaftliche Hintergründe dazu